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Gestrandet in Niedersachsen

Nicht sofort aufzuklären ist der genaue Hergang eines Lkw-Unfalls am Donnerstagmittag auf der Meller Straße. Der Fahrer erleidet erhebliche Verletzungen und kann nicht befragt werden.

 

Borgholzhausen/Melle. Es ist 12.35 Uhr, als die Polizei in Melle zu dem Unfall in Niedersachsen gerufen wird. Zur selben Zeit wird auch die Freiwillige Feuerwehr Borgholzhausen in Gang gesetzt und noch um ein Fahrzeug des Löschzugs Langenheide ergänzt. Das scheinbare Durcheinander der Zuständigkeiten ist dem Unfallort geschuldet: Er liegt genau auf der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

2019 11 29 hk 001 250pxSeinen Ausgang genommen hat der Unfall auf jeden Fall auf NRW-Gebiet. Der Sattelzug kam aus Richtung Borgholzhausen. Kurz hinter dem ehemaligen Landhaus Uffmann gab es vermutlich eine Berührung mit einem entgegenkommenden Laster. Die Meller Straße ist hier nicht besonders breit, aber kurvig. Bislang hat die Polizei nur die Aussage des Unfallfahrers, dass es zu dieser Berührung gekommen sein könnte.

Die Folgen allerdings waren fatal: Der Mann am Steuer geriet beim Gegenlenken mit seinem Fahrzeug ins Schlingern. Der Auflieger prallte im Gegenverkehr seitlich in einen weiteren entgegenkommenden Sattelzug, dessen Fahrer sein Fahrzeug aber zum Stehen bringen konnte. Der Unfallfahrer dagegen geriet mit den Reifen auf das aufgeweichte Bankett.

Damit nahm das Unglück seinen Lauf: Das schwer beladene Fahrzeug kippte in den Graben und blieb auf der Seite liegen. Unter sich begrub es einige Kurvenwarnschilder und Leitpfosten.

2019 11 29 hk 002Der Fahrer musste von der Feuerwehr aus seiner Fahrerkabine befreit werden und wurde anschießend ins Krankenhaus gebracht. Die Meller Straße wurde weiträumig abgesperrt, bis der Unfallhergang untersucht und dokumentiert war. Anschließend musste noch die Fahrbahn wieder gereinigt werden. Da die Straße im Prinzip unbeschädigt war, gab die Polizei sie um 13.55 Uhr wieder für den Durchgangsverkehr frei.

Zu diesem Zeitpunkt war das Abschleppunternehmen allerdings gerade erst am Unfallort eingetroffen. Die Arbeit der Bergungsprofis zog sich über mehrere Stunden hin, weil zunächst die verrutschte Ladung geborgen werden musste. Die auf der Seite liegende Zugmaschine und der Sattelauflieger mussten einzeln wieder aufgerichtet und abgeschleppt werden. Der Schaden dürfte deutlich im fünfstelligen Bereich liegen.

 

Quelle: Haller Kreisblatt